Die Schachfreunde Buer 1921/1974...

...sind ein Schachverein mit Tradition, die Chronik gibt einen Überblick von der Entwicklung des Vereins bis zur heutigen Situation. Die Blütezeit erlebte der Verein in der Zeit von 1968 bis 1974 als man 2x NRW-Jugendmannschaftsmeister wurde und auch den Aufstieg in die Oberliga NRW schaffte. Sportlich war der Höhepunkt 1981/82 als der Aufstieg in die 2. Bundesliga West glückte.

Lebendes SchachVater des Erfolges war Karl Sowa, der für seine Verdienste auch das Bundesverdienstkreuz bekam. Noch heute sind "seine Einladungsturniere" unvergessen, die häufig stärker besetzt waren als die offiziellen Verbandsmeisterschaften. Herausragend dabei die Veranstaltungen 1961 und 1971, die zu Ehren des langjährigen Vorsitzenden als Wilhelm-Kober-Gedächtnisturniere durchgeführt wurden. Karl Sowas Name ist vor allem aber für immer mit dem Lebenden Schach verbunden, welches er von 1961 bis 1984 organisierte. Teilnehmer dieser Veranstaltung mit bis zu 3.000 Zuschauern waren u.a. Dr. Max Euwe, Dr. Paul Tröger, Helmut Pfleger, Robert Hübner und Oberbürgermeister Josef Löbbert.

Mit Hellmut Marquardt gelang es sogar einem zweiten buerschen Schachfreund das Bundesverdienstkreuz zu erhalten, was wohl in Deutschland einmalig sein dürfte. Gewürdigt wurden seine Dienste für die Schachorganisation bis hin zur Deutschen Ebene. Über viele Jahre war er aber auch ehrenamtlich Vorsitzender des Stadtsportbundes. Darüberhinaus sammelte er unzählige Stadtmeisterschaftstitel.

Vereinsgeschichte

Zum 80jährigen Jubiläums der Schachfreunde Buer 21/74 im Jahr 2001 entstand eine Festschrift, aus der die hier wiedergegebenen Texte stammen.
Den größten Beitrag zu dieser Festschrift trägt unser Ehrenpräsident Karl Sowa, der im Oktober 2009 verstorben ist.